Chorgründer

Franz Schöggl (1930-1982)

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Franz Schöggl gründete im Jahr 1966 unseren Chor, den er bis zu seinem Tode im Jahr 1982 leitete.
Den heutigen Namen "St. Andreas-Chor" erhielt der Chor erst im Jahre 1987.

Franz Schöggl war ein begabter Komponist. Er schuf geistliche Chormusik, unter anderem ein deutsches Requiem, viele Märsche und sonstige Kompositionen. Schöggls Werke zählen zum ständigen Repertoire des St. Andreas-Chores. In regelmäßigen Abständen veranstaltet der Chor Konzerte mit Schöggls Werken zu Ehren seines ersten Chorleiters.

Besonderer beliebt - und dies weltweit - sind seine scherzhaften Variationen über Schuberts Lied, die Forelle:
 

Franz Schöggl
(21.Mai 1930-22. September 1982)


 

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Franz Schöggl war auch Verfasser vieler humoristischer Geschichten und Gedichte, wie z.B. des Folgenden:

Eine wahre Begebenheit, erzählt von Franz Schöggl, als der Kassier, Vinzenz Rössl, bei Finsternis und Nebel den Eingang zur Pfarrkirche mit dem Stiegenabgang zur Wachtlergruft verwechselt hat.

Der Schatzvergräber
Mit der Kassa, mit der volln
Hat er singen kommen wolln.
Neblig wars und finsterlich,
als er um die Kirche schlich.
Und das Tor ist offen gwest,
wo die Ritter san verwest.
Es zieht ihn hin zum Moderduft
In die düstre Wachtlergruft.
Er rumpelt abi bis zum Grund –
Und das noch vor der Geisterstund!
Die Kreuzerl san schon all’ verstraht
Bis ihm die Erkenntnis naht,
dass’ die falsche Tür is gewsen.
Schnell die Schilling aufgelesen,
über d’Stufen aufikrochen.
Zum Glück san kane Boana brochen!
Es endet diese Gruftpartie
Mit der Mess’ voll Harmonie.

 

Die Launige Forelle

ist ein absoluter Verkaufshit und wird in deutscher, englischer und auch in anderen Sprachen auf der ganzen  Welt gesungen. Die Titel der Sätze sprechen für sich:
    1. Schubert: „Die Forelle“
    2. Mozart: „Eine kleine Nachtforelle“
    3. Beethoven: „Zur Ehre der Forelle“
    4. Weber: „Der Freifisch“
    5. Wagner: „Fischerchor“
    6. „Gebirgsforelle am späten Abend“
    7. „Forelle nach Wiener Art“
    8. „Forella Italiana“
    9. „Wolga Forelle“
    10. „Fischfang mit Lis(z)t“